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Wohnen

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Wohnungsbau

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Sebastian Funk

Gute Wohnungen sind selten, weil sie nicht gebaut werden. Stattdessen: banale Fassaden, hässliche Materialien, anonyme Nachbarschaften. Aber es gibt Hoffnung. (Gerhard Matzig, Netzwerk Baukultur)

Sogar in den ostdeutschen Städten mit sehr viel Leerstand ist eine wirklich gute Wohnung oft schwer zu finden. Neben den vielen individuellen Ansprüchen an eine Wohnung, wie Stadtteil und Stil, gibt es auch einige beinahe allgemein gültige Kriterien dafür, was eine gute Wohnung haben sollte:

  1. Richtige Raumabfolge. Jeder Raum hat einen eigenen Wert auf der Skala zwischen Öffentlichkeit und Privatheit. Die Kunst besteht darin, den Grundriss so zu organisieren, dass die Anordnung und Erschließung der Räume dem jeweiligen Wert entspricht. Und selbstverständlich gibt es keine Durchgangszimmer.
  2. Richtige Größe. Je nach Segment gibt es Richtwerte zu dem Verhältnis zwischen der Anzahl der Räume und der Wohnungsgröße.
  3. Richtige Raumgröße. Jeder Raum hat seine eigenen Ansprüche hinsichtlich der Nutzung und Möblierung. Man denke nur an den Standard-Schlafzimmerschrank, das Standard-Ehebett oder die Standard-Küchenzeile.
  4. Orientierung zur Sonne. Im Schlafzimmer sieht man gerne morgens die Sonne, im Wohnzimmer dagegen nachmittags.
  5. Balkon oder Terrasse. Früher oder später verlässt man die schönste Wohnung, wenn man nicht rausgehen kann.
  6. PKW-Stellplatz und Abstellräume. Braucht man.
  7. Angenehme Details. Details der Ausstattung und zeitlose Farb- und Materialwahl, die nicht billig wirken.