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Bedarfsplanung für ein Laborgebäude

category

Medizin- und Labortechnik

author

Sebastian Funk

Bedarfsplanung für ein Laborgebäude in Anlehnung an die DIN 18201 und RBBau

Beschreibung der Methodik

Die Ziele und zu erbringenden Leistungen werden in den angesprochenen Regelwerken DIN 18205 und RBBau definiert und stellen Definitionen und Formblätter zur Verfügung. Damit stehen gute Werkzeuge zur Erbringung der erwarteten Leistung zur Verfügung.

  1. Erfassung

Bedarfsplanung ist ein interdisziplinärer Prozess. Sie ist deswegen vorzugsweise als Teamarbeit zu verstehen. Nach der Einarbeitung in die Aufgabenstellung und der Reflektion der zur Verfügung stehenden Unterlagen soll der Ablauf daher möglichst als Workshop organisiert werden.

Allgemeine Ziele:

  • Formulierung offener Fragen
  • Darstellen funktionaler Zusammenhänge
  • Erfassen der bautechnischen Anforderungen für die einzelnen Nutzungsbereiche gemeinsam mit den Nutzern
  • Erarbeitung grundlegender technischer Angaben nach Räumen und Nutzungsanforderungen
  • Erfassen der bautechnischen und bauphysikalischen Anforderungen
  • Fragebogen und Interviewverfahren gemeinsam mit den Nutzern
  • Formulierung qualitativer Bedarfsangaben
  • Festlegung präferierter Ausstattungsstandards
  • Optimierung der Arbeitsabläufe
  • Abgleich mit relevanten Vergleichsobjekten (Benchmarking)

Laborspezifische Ziele:

  • Bedarfsanforderungen an den Laborbereich, den Lehr- und Verwaltungsbereich
  • Spezielle Sicherheitsanforderungen, besonderer Raumbedarf, Sonderbedarf
  • Berücksichtigung aktueller Technologie
  • Berücksichtigung der innerhalb des Lebenszyklusses des Bauwerks erwarteten technologischen Entwicklung
  • Bauliche Flexibilität für Anpassungen innerhalb des Lebenszyklusses des Bauwerks (Qualitative und oder quantitative Änderung der Aufgaben)
  1. Zusammenfassung

Die Ergebnisse werden in gemäß Formvorlage zusammengefasst. Dazu können auch Flächenplanung nach Bereichen, Raumdatenblätter, Skizzen Zeichnungen, Listen, Berichte, Diagramme usw. gehören. Daneben werden die Prüflisten der DIN 18202 ausgefüllt:

Projekterfassung (Prüfliste A)

Allgemeine Erfassung  der Art des Projekts und der zu beteiligenden Gruppen:

  • Das Projekt
  • Zweck des Projekts
  • Umfang des Projekts
  • Die Beteiligten (z.B. Bauherr, Nutzer, Projektmanager, Berater, Planer, Gutachter, Baufirmen)
  • Andere Einflussgruppen (z.B. Regierung, Organisationen, Verwaltung, Stadtplanung, Finanzierer, Eigentümer, Nachbarn, Medien, Versicherer)

 

Rahmenbedingungen, Ziele und Mittel (Prüfliste B)

Beschreibung der Rahmenbedingungen, Ziele und Mittel von Bauherrn und Nutzer. Dadurch soll das Entwurfsteam verstehen und entscheiden, wie es im gegebenen Rahmen die verfügbaren Mittel am besten nutzen kann, um die Ziele zu erreichen:

  • Projektorganisation
  • Gesetze, Normen, Vorschriften
  • Finanzieller und zeitlicher Rahmen
  • Projekthintergrund und historische Einflüsse
  • Einflüsse von Grundstück und Umgebung
  • Die zukünftige Institution des Bauherrn
  • Die beabsichtigte Nutzung im Einzelnen
  • Beabsichtige Wirkung des Projekts

Anforderungen an den Entwurf und die Leistungen des Objekts (Prüfliste C)

Beschreibung der (später) zu fällenden Entscheidungen über physische Aspekte von Grundstück und Gebäuden.
Diese Definitionen dienen Architekten und Ingenieuren als Grundlage bei der Erbringung der Grundlagenermittlung.

  • Grundstück und Umgebung
  • Das Gebäude als Ganzes
  • Anforderungen an die Gebäudestruktur
  • Raumgruppen
  • Einzelräume
  • Einrichtung, Ausstattung, Möbel
  1. Raumbedarfsplan

Erstellen und Fortschreiben des Raumbedarfsplanes nach RBBau einschließlich der Begründung etwaiger Abweichungen gegenüber den Höchstflächenvorgaben und Stellskizzen für Sonderraumbedarf.

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